Lilienzwiebel – getrocknet ein asiatisches Lebensmittel

Um das Yin zu nähren und die Lunge zu befeuchten sollte man im Herbst und Winter Lilienzwiebeln essen um von den Vorteilen zu profitieren.

Hier die Kernwirkungen:
– Befeuchtet die Lunge und lindert Husten: Die Lilie hat eine leicht kühlende Wirkung, einen süßen Geschmack und wirkt auf den Lungenmeridian. Sie klärt Lungenhitze, nährt das Yin und befeuchtet Trockenheit und eignet sich daher zur Linderung von trockenem Husten mit wenig Auswurf sowie trockenem, schmerzendem Hals, die durch Lungentrockenheit oder Lungenhitze verursacht werden.
– Beruhigt das Herz und den Geist: Die Lilie wirkt auf den Herzmeridian, klärt das Herz und beseitigt Unruhe. Sie hat eine sehr beruhigende Wirkung bei hohem Arbeitsstress, übermäßigem Grübeln, Unruhe mit Herzklopfen sowie Schlaflosigkeit und lebhaften Träumen.
– Fördert die Speichelbildung und befeuchtet den Rachen: Sie enthält natürliche Polysaccharide und pflanzliche Saponine und sorgt bei Menschen, die ihre Stimme über längere Zeit beanspruchen, viel sprechen oder sich in trockener Umgebung aufhalten, für ein erfrischendes und befeuchtendes Gefühl.
– Stärkt die Abwehrkräfte: Sie ist reich an Lilien-Polysacchariden, Flavonoiden und verschiedenen Aminosäuren und trägt dazu bei den Stoffwechsel aufrecht zu erhalten, die Konsittution zu reguliern und die Lebensenergie aufzufüllen.

Einige werden sich fragen wie man die getrocknete Lilienzwiebel denn verwendet? Dazu hier eine kurze Beschreibung:
Lilienzwiebeln können zum Kochen von Reisbrei, für Suppen, zum Anbraten oder zur Zubereitung von süßen Dessert-Sirupgerichten verwendet werden.
Gängige Zubereitungsarten:
– Reisbrei: Zum Beispiel Reisbrei mit Lilienzwiebeln und Hirse oder Reisbrei mit Lilienzwiebeln und Lotus-Samen. Die gewaschenen frischen Lilienzwiebeln werden kurz vor Ende der Garzeit hinzugefügt und bei geringer Hitze langsam weitergekocht
– Kurz anbraten: Zum Beispiel bei „Sellerie mit Lilien“ oder „frische Garnelen mit Lilien“ sollten die Lilien kurz in kochendem Wasser blanchiert und dann schnell unter Rühren angebraten werden, damit sie ihre knackige Konsistenz behalten.
– Suppen und Desserts: zum Beispiel bei „Lilien-Lotus-Longan-Suppe“ oder „Lilien mit Kandiszucker“ sollten die Lilien kurz vor Ende der Garzeit hinzugefügt werden, damit sie einige Minuten mitziehen können.

Bei Verwendung von getrockneten Lilienzwiebeln sollten diese unbedingt vor Verwendung ca. eine halbe Stunde eingeweicht werden.