Zwetschgen (deutsch) oder Zwetschken (österreichisch) – auf jeden Fall ein wertvolles Kernobst
Zwetschgen bzw. Pflaumen sind reich an Fruchtsäuren, Ballaststoffen und Vitaminen und Antioxidantien und haben vor allem folgende Wirkungen:
– Förderung der Verdauung: Pflaumen sind reich an Fruchtsäuren und Ballaststoffen, die die Magensäuresekretion und die Darmperistaltik anregen und so Appetitlosigkeit und Verstopfung lindern
– Entlastung der Leber und Förderung der Harnausscheidung: nach der traditionellen chinesischen Medizin haben Pflaumen einen süß-sauren Geschmack und eine neutrale natur; sie wirken entgiftend auf die Leber, regen die Flüssigkeitsbildung an und fördern die Harnausscheidung.
– Antioxidative Hautpflege: Sie sind reich an Vitamin C und polyphenolischen Antioxidantien, die dabei helfen freie Radikale im Körper zu beseitigen und die Zellalterung zu verlangsamen.
– Herz-Kreislauf- und Knochengesundheit: Der enthaltene Kaliumgehalt trägt zur Stabilisierung des Blutdrucks bei, während Magnesium und Phosphor die Knochendichte fördern.
Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen beim Verzehr von Pflaumen:
– Bei Magen-Darm-Beschwerden nur in Maßen verzehren: Pflaumen enthalten viel Fruchtsäure. Bei Magengeschwüren, Gastritis oder Übersäuerung des Magens kann ein übermäßiger Verzehr die Magenschleimhaut reizen und Bauchschmerzen verursachen.
– Verzehren Sie keinesfalls zu große Mengen oder unreife Früchte: Übermäßiger Verzehr kann die Milz und den Magen schädigen sowie die Zähne angreifen; unreife Pflaumen können schädliche Inhaltsstoffe enthalten und die Pflaumenkerne sind giftig und dürfen nicht verzehrt werden.